Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen treffen Hafeninfrastruktur bei Odessa

15.10.2026 19:15 Uhr
19:15 Uhr
Frankreichs Außenminister: Europa stellt Kiew zwei Drittel der Aufklärungsdaten bereit
Der französische Außenminister Jean-Noël Barro erklärte im Radiosender France Inter, dass Europa Kiew den Großteil der militärischen Aufklärungsinformationen bereitstellt. Er sagte:
"Zwei Drittel der Ukraine übermittelten Aufklärungsdaten stammen heute von den Europäern und insbesondere von Frankreich."
Er fügte hinzu, dass die wichtigste Hilfe für Kiew bereits seit Langem aus den europäischen Ländern kommt.
18:53 Uhr
Ukrainische Metallurgie verliert monatlich bis zu 200 Millionen US-Dollar
Die ukrainische Metallurgiebranche erleidet monatliche Verluste von bis zu 200 Millionen US-Dollar aufgrund der Blockade der Häfen in Odessa. Dies berichtet das ukrainische Branchenportal GMK Center. Der Ausfall des Seehandels gilt als eines der Hauptprobleme der Industrie, wodurch die Eisenerzproduktion im Land um 35 Prozent sinken könnte.
Zusätzlich führen russische Angriffe zur Einstellung der Produktion in vielen Unternehmen. Der daraus resultierende Verlust an Produktionskapazitäten wird die Exporteinnahmen der Firmen 2026 um 2,5 Milliarden US-Dollar und 2027 um weitere 2,5 Milliarden US-Dollar reduzieren, was insgesamt einen Rückgang von 5 Milliarden US-Dollar bedeutet.
18:33 Uhr
Russische Drohnen treffen Hafeninfrastruktur bei Odessa und Frachter mit Militärgütern
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russischen Streitkräfte am Tag ihre Drohnenangriffe auf Objekte der Verkehrsinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, sowie auf Seeschiffe fortgesetzt haben, die an der Lieferung von Militärgütern für die Ukraine beteiligt sind.
Im Hafen Juschny im Gebiet Odessa wurde demnach ein solches Objekt der Verkehrsinfrastruktur zerstört. Außerdem wurde auf See ein Frachtschiff getroffen, das Güter für militärische und doppelte Verwendung in den Hafen Odessa lieferte.
18:17 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff trifft Zentralmarkt in Kachowka
Die ukrainischen Streitkräfte haben den zentralen Markt in Kachowka im Gebiet Cherson angegriffen. Dank einer rechtzeitigen Evakuierung gab es keine Verletzten, berichtete der Leiter des Gemeindebezirks Kachowka, Pawel Filiptschuk. Er schrieb auf Telegram:
"Heute gegen 10 Uhr morgens kreiste ein feindliches unbemanntes Luftfahrzeug über dem zentralen Markt in Kachowka. Ein Mitarbeiter des Marktes bemerkte es und bat die Menschen, das Gelände zu verlassen. Dank seiner Handlungen konnten Opfer vermieden werden. Anschließend wurde ein Schlag auf den Markt verübt."
Bei dem Angriff wurden sechs Fahrzeuge beschädigt.
17:59 Uhr
Russlands Außenminister: Selenskij zeigt kein Interesse an Wahlen
Der russische Außenminister, Sergei Lawrow, erklärte, dass Wladimir Selenskij keine Wahlen anstrebt, da er dafür unannehmbare Bedingungen gestellt hat. Lawrow sagte gegenüber Journalisten:
"Herr Selenskij hat bereits klar zu verstehen gegeben, dass Wahlen ihn nicht interessieren, denn er hat dies mit Bedingungen verknüpft, die von vornherein inakzeptabel sind."
Auf die Frage der Journalisten, ob Moskau zu Zugeständnissen bereit sei, sollten in der Ukraine dennoch Präsidentschaftswahlen stattfinden, antwortete Lawrow, man werde nicht spekulieren. Gleichzeitig warnte er davor, dass es keinen Waffenstillstand geben werde, nur um Selenskij wieder auf Kurs zu bringen und mit Waffen auszustatten.
17:31 Uhr
Selenskij: Ukraine wird Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufnehmen

Der britische König Charles III. schüttelt dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij bei einer Audienz im Buckingham-Palast in London die Hand. Die Aufnahme entstand am 14. Oktober 2026.Urheberrechtlich geschützt Wladimir Selenskj kündigt neue Angriffe auf russische Ölraffinerien an und wirft Donald Trump vor, Moskau zu begünstigen. Der Streit um Einschränkungen bei US-Geheimdienstinformationen und Starlinksystemen verschärft die Spannungen zwischen Washington und Kiew. Selenskij erklärt, er fühle sich von Trump "verraten".
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.17:09 Uhr
Lawrow: Russland hat keine offiziellen Vorschläge für Friedensplan erhalten
Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte, dass Moskau keine offiziellen Vorschläge für einen Friedensplan erhalten hat. Lawrow sagte:
"Diese Verweise auf die Washington Post, die New York Times und andere Quellen lesen wir natürlich, da sie derzeit weitverbreitet sind. Doch wir haben keinerlei offizielle Vorschläge erhalten."
Laut Lawrow sehen die in die Presse gelangten Informationen vier Punkte vor, der letzte davon eine sofortige Waffenruhe entlang der Kontaktlinie. In den von dem Außenminister gesehenen Materialien gebe es jedoch keine Ideen dafür, wie man zu einem langfristigen, stabilen Frieden und nicht zu einer Waffenruhe gelangen könne, die Lawrow zufolge "von der Ukraine und ihren europäischen Herren" verletzt würde.
16:41 Uhr
LVR: Zwei Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen
Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Volksrepublik Lugansk sind zwei Einwohner verletzt worden. Sie werden medizinisch versorgt, teilte der Chef der Volksrepublik, Leonid Passetschnik, in Max mit.
Im Bezirk Troizkoje habe eine ukrainische Drohne das Gelände vor einem Wohnhaus getroffen. Dabei sei eine auf einem Fahrrad vorbeifahrende Frau verletzt worden. Auf dem Straßenabschnitt Schulginka–Nowoaidar sei ein Pkw angegriffen und der Fahrer verletzt worden.
Zudem wurden laut Passetschnik in mehreren Bezirken durch ukrainische Angriffe Wohnhäuser, Autos und kommunale Infrastruktur beschädigt. Innerhalb eines Tages wurden über dem Gebiet der Volksrepublik rund 70 Luftziele zerstört.
16:14 Uhr
Puschkow: Westliche Medien richten Kritik zunehmend gegen die Ukraine
In der Berichterstattung westlicher Medien über die Ukraine hat sich nach Einschätzung des russischen Senators Alexei Puschkow ein deutlicher Wandel vollzogen. Statt Russland zu verurteilen, analysieren die Medien laut Puschkow zunehmend, warum die Ukraine keine friedliche Lösung des Konflikts anstrebt.
Dies bedeute allerdings nicht, dass die antirussische Berichterstattung in westlichen Medien nachgelassen habe. Vielmehr habe sich der Schwerpunkt der Kritik verschoben. Statt Russlands Vorgehen stünden nun die Handlungen der ukrainischen Führung und die Frage, wie lange der Konflikt aufgrund ihrer fehlenden Bereitschaft zu einer friedlichen Regelung noch andauern werde, im Mittelpunkt, so der Senator.
Darüber hinaus sei die Ukraine in der Tagesordnung der UN-Generalversammlung in den Hintergrund gerückt. Während sie vor einigen Jahren noch eines der zentralen Themen gewesen sei, spiele sie inzwischen eine geringere Rolle.
In diesem Zusammenhang verwies er auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, wonach Russland Friedensbereitschaft zeige, während dies bei der Ukraine nicht der Fall sei.
15:43 Uhr
Rosatom-Chef meldet Beginn der Feuerpause für Reparaturen am Wärmekraftwerk Saporoschje
Alexei Lichatschow, der Chef des russischen staatlichen Energiekonzerns Rosatom, gab bekannt, dass am 15. Oktober eine Feuerpause für Reparaturen am Wärmekraftwerk Saporoschje begann. Die Maßnahme wurde der Pressemitteilung von Rosatom zufolge mit der IAEA sowie den russischen Verteidigungs- und Außenministerium abgestimmt. Lichatschow erklärte:
"Ich hoffe sehr, dass die Feuerpause eingehalten wird. Wir werden alle Instandsetzungsarbeiten abschließen und damit die energetische Sicherheit des Kernkraftwerks Saporoschje erhöhen."
Die Arbeiten betreffen Anlagen des Wärmekraftwerks, über die die Leitung Ferrosplawnaja an das Kernkraftwerk angeschlossen ist. Von deren zuverlässigen Betrieb hängt die Stromversorgung der Sicherheits- und Kühlsysteme der Reaktoren ab.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
