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Liveticker Ukraine-Krieg – Raketenangriff auf Belgorod: Jugendliche unter Toten und Verletzten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Raketenangriff auf Belgorod: Jugendliche unter Toten und VerletztenQuelle: TASS © Wladimir Gerdo
  • 30.08.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Flugabwehr zerstört mehr als 50 ukrainische Drohnen

    Einheiten der Flugabwehr haben im Laufe des Tages 54 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die unbemannten Flugzeuge zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sieben Regionen des Landes und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:31 Uhr

    Raketenangriff auf Belgorod: Jugendliche unter Toten und Verletzten

    Bei dem ukrainischen Raketenangriff auf das Gebiet Belgorod sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew teilt in den sozialen Medien Folgendes mit:

    "Ein Mann und ein 16-jähriger Jugendlicher sind auf dem Gelände eines Gewerbebetriebs der Stadt ums Leben gekommen."

    Außerdem wurden Schuwajew zufolge 13 Menschen verwundet, darunter sieben Minderjährige im Alter von 16 und 17 Jahren. Einige Betroffene erlitten schwere Verletzungen.

    Es wurden Brände an sieben Speichern in Belgorod verzeichnet. In einem davon stürzte das Dach ein, fügt Schuwajew hinzu.

  • 19:53 Uhr

    Peskow: Dreier-Treffen der Präsidenten nur für Abschluss des Friedens

    Ein Treffen der Präsidenten Wladimir Putin, Donald Trump und Wladimir Selenskij wäre nur möglich, um Vereinbarungen zu finalisieren. Dies teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Er sagte:

    "Natürlich ist es völlig sinnlos, dass sich die Präsidenten treffen, um all das zu besprechen. Sie können sich nur treffen, um Vereinbarungen abzuschließen."

    Bei einem Abkommen könne es sich aber nicht um eine "primitive Vereinbarung" handeln. Der Prozess sei komplex und von vielen Einzelheiten geprägt, betonte Peskow und fügte hinzu, dass Moskau für Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in der Türkei offen bleibe. Die ukrainische Seite möchte sich hingegen nicht auf eine wirkliche Beilegung einlassen.

    Mehr zum ThemaBericht: CIA-Chef brachte Trump-Putin-Selenskij-Gipfel bei Moskau-Besuch ins Spiel

  • 18:32 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen Anlagen des Online-Händlers Ozon in Belgorod an

    Anlagen des Online-Händlers Ozon in Belgorod sind unter ukrainischen Beschuss geraten. Laut einer Pressemitteilung wurden das Güterverteilungszentrum und der Lieferhub getroffen. Mitarbeiter wurden evakuiert. Nach vorläufigen Angaben gab es mehrere Verletzte. An den angegriffenen Anlagen brach ein Brand aus, der mittlerweile eingedämmt wurde.

  • 18:11 Uhr

    Russische Armee trifft Logistikzentrum im Gebiet Kiew

    Die russischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages weitere Angriffe gegen Rüstungs- und Logistikbetriebe in der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.

    Demnach wurde das Transport- und Logistikzentrum "Pirogowo" im Gebiet Kiew mit Kampfdrohnen getroffen. Das Zentrum diente der Lagerung und Verteilung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck, darunter Komponenten für unbemannte Flugzeuge größerer und mittlerer Reichweite.

  • 17:29 Uhr

    Ukraine nimmt Belgorod unter Beschuss – mehrere Verletzte

    Ukrainische Truppen haben erneut Belgorod angegriffen. Laut dem kommissarischen Gouverneur Alexander Schuwajew gibt es nach vorläufigen Angaben Verletzte.

    Außerdem wurden die Behörden nach dem Beschuss über mehrere Brände informiert. Die Rettungsdienste sind im Einsatz.

  • 16:55 Uhr

    Nach abgewendeter Zwangsräumung: Kubicki wirbt im Theater Ost für Russland-Dialog

    Die drohende Zwangsräumung des Theater Ost in Berlin-Adlershof ist vorerst abgewendet. Durch eine von der Ostdeutschen Medienholding bereitgestellte Sicherheitsleistung von 10.000 Euro konnte die für den 24. August angesetzte Vollstreckung verhindert werden. 

    Bei einer Veranstaltung des Politsalons "Perspektivwechsel" diskutierten Verleger Holger Friedrich und der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki über die Lage des Theaters und die deutsch-russischen Beziehungen. Kubicki sprach sich dabei für eine Wiederaufnahme kultureller und zivilgesellschaftlicher Kontakte mit Russland aus und warnte vor einer weiteren Eskalationsspirale.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 16:14 Uhr

    Peskow: Reaktion auf ukrainische Angriffe "mehr als angemessen"

    Kiew erhält eine "mehr als angemessene Antwort" auf seine Angriffe gegen zivile Sektoren der russischen Wirtschaft, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Darüber hinaus hat Peskow keinen Zweifel daran, dass es auch weiterhin so geschieht.

    Die Auswirkungen der systematischen Angriffe russischer Truppen auf die Infrastruktur in der Ukraine sind Peskow zufolge deutlich sichtbar. Russland greife ausschließlich militärische und quasi-militärische Einrichtungen an, betont der Pressesprecher.

  • 15:49 Uhr

    Bürgermeister: Seit sieben Tagen mehr als 1.400 Drohnen Richtung Region Moskau geflogen

    Binnen der vergangenen sieben Tage sind 1.455 unbemannte Flugzeuge in Richtung der Region Moskau geflogen. Laut Bürgermeister Sergei Sobjanin neutralisierte die Flugabwehr den Großteil davon auf großer Entfernung von Moskau, indem 50 Ziele im Anflug auf die Hauptstadt zerstört wurden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.