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Liveticker Ukraine-Krieg – Putin zu Trump: Kiew machte mit Terrorattacken Friedensgespräche zunichte

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Putin zu Trump: Kiew machte mit Terrorattacken Friedensgespräche zunichteQuelle: Legion-media.ru © Gavriil Grigorov / Kremlin Pool / Alamy Live News
  • 10.10.2026 11:03 Uhr

    11:03 Uhr

    DVR meldet 14 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 14 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 14 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 9. Oktober bis 0 Uhr am 10. Oktober (Ortszeit) wurden vier Zivilisten verletzt. Durch den Beschuss kamen 17 Wohnhäuser, sechs Einrichtungen der zivilen Infrastruktur sowie mehrere Lkw und Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 31 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Beschädigt wurden acht Wohnhäuser, neun Einrichtungen der zivilen Infrastruktur sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Busse und Autos.

  • 10:31 Uhr

    "Sie haben den Bären noch nicht mal erlegt" – AfD kritisiert Schadensersatzkommission für Ukraine

    Der Deutsche Bundestag hat in erster Lesung den Gesetzentwurf zum Übereinkommen zur Einrichtung einer Internationalen Schadensersatzkommission für die Ukraine beraten. Der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier hatte hierfür nichts als Kritik übrig. Während der CDU-Abgeordnete Carl-Philipp Sassenrath die Ratifizierung als notwendiges Signal der "Stärke" für die Ukraine sah und haltlose Anschuldigungen wegen Kriegsverbrechen gegen Russland richtete, übte der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier scharfe Kritik daran. Er bezeichnete das Vorhaben vor einem Kriegsende als verfrüht, warnte vor einer finanziellen Mehrbelastung der deutschen Steuerzahler und forderte stattdessen eine Fokussierung auf nationale Interessen sowie tragfähige Verhandlungslösungen.

    Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 10:08 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 560 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen.

    Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am 9. Oktober bis 7 Uhr am 10. Oktober (MESZ) 560 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Pensa, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow und Tula, über dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Details gibt das Ministerium nicht bekannt.

  • 09:35 Uhr

    US-Gesandter Witkoff berichtet von "konstruktiven Gesprächen" mit der Ukraine

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat die Verhandlungen mit ukrainischen Unterhändlern als konstruktiv bezeichnet. Bei dem Austausch in Miami im US-Bundesstaat Florida sei es unter anderem um "kurzfristige Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Winter" in der Ukraine wie die Stärkung der Energieinfrastruktur und Getreideexporte gegangen, teilte Witkoff im Onlinedienst X mit. Auch Sicherheitsgarantien und "langfristige Vorkehrungen für die Sicherheit der Ukraine und Europas" seien demnach Thema gewesen.

    Auf US-Seite waren außer Witkoff der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, sowie Vertreter des Nationalen Sicherheitsrats und des US-Finanzministeriums an den Gesprächen beteiligt. Aus Europa hatten die USA die nationalen Sicherheitsberater Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens eingeladen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und NATO-Generalsekretär Mark Rutte hatten ihre Kabinettschefs nach Miami geschickt.

  • 09:00 Uhr

    Massive ukrainische Attacke auf Gebiet Rostow in Südrussland: Sechs Verletzte und viele Schäden

    Gouverneur Juri Sljussar berichtet über eine massive ukrainische Drohnenattacke auf das südrussische Gebiet Rostow. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in der vergangenen Nacht über der Region mehr als 100 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgefangen worden. Der Gouverneur meldet dabei mehrere Verletzte und viele Sachschäden.

    Nach Angaben von Sljussar seien infolge der massiven Drohnenattacke sechs Zivilisten verletzt worden. Zwei von ihnen würden weiterhin in Krankenhäusern behandelt. In der Gebietshauptstadt Rostow am Don seien etliche Mehr- und Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Außerdem sei eine Eisenbahnbrücke getroffen worden. Man habe den Zugverkehr umgehend wiederhergestellt. In der Stadt Bataisk sei ein noch im Bau befindliches Hochhaus beschädigt worden. Zudem hätten ukrainische Drohnen zwei Schiffe in der Hafenstadt Asow getroffen. Die Feuerwehr lösche darüber hinaus ein brennendes Lagerhaus. Details über dieses Feuer gibt der Gouverneur allerdings nicht bekannt.

  • 08:36 Uhr

    Selenskij: Sanktionslockerung für Russland ohne Deeskalationsvereinbarung ist Schwäche

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat sich gegen eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland geäußert. Ihm zufolge brächten solche "Geschenke an Putin" weder Frieden noch irgendeinen Nutzen für die zivilisierte Welt, da sich Russland dafür mit weiterem Terror und Niederträchtigkeiten "bedanken" werde. Selenskij schrieb auf Telegram:

    "Jede Lockerung der Sanktionen gegen Russland ohne eine klare und dauerhafte Deeskalationsvereinbarung mit Russland ist offensichtliche Schwäche. Das spielt Russland in die Hände: Es wird mehr töten, länger Krieg führen, Amerika noch weniger respektieren und der Welt noch mehr Verluste und Schäden zufügen."

    Zudem betonte Selenskij, die Ukraine sei zu spiegelbildlichen Deeskalationsschritten bereit, und das amerikanische Team kenne diese Position. Die Ukraine werde die russische Erdölverarbeitung nicht mehr treffen, wenn Russland aufhöre, die ukrainische Energieversorgung zu zerstören. Kiew schlage den USA genau eine solche Vereinbarung vor und sei überzeugt, dass die Stärke der Vereinigten Staaten ausreiche, um einen solchen Kompromiss zu erreichen.

  • 08:02 Uhr

    Russland greift Schiff mit Militärgütern im Schwarzen Meer an

    Russlands Verteidigungsministerium bestätigt einen weiteren erfolgreichen Angriff auf die Logistikketten der ukrainischen Streitkräfte. Wie die Militärbehörde auf der Plattform Telegram schreibt, sei in der Nacht zum Samstag ein weiteres Frachtschiff getroffen worden, das zur Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer unterwegs gewesen sei. Der Frachter habe Militärgüter an Bord gehabt, erklärt das Ministerium in Moskau. Für die Attacke habe das russische Militär unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt. Weitere Einzelheiten gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.

  • 07:30 Uhr

    Putin im Gespräch mit Trump: Kiew machte mit Terrorangriffen Friedensgespräche zunichte

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump die Führung in Kiew für den aktuellen Stillstand bei den trilateralen Friedensgesprächen verantwortlich gemacht. Nach Angaben des außenpolitischen Beraters des russischen Staatschefs, Juri Uschakow, berichtete Putin seinem US-Amtskollegen ausführlich über Russlands Reaktion auf die jüngsten Terrorangriffe aus der Ukraine. Der Kremlchef bezeichnete diese Attacken als "aussichtslos" und hob hervor:

    "Unsere Truppen besitzen die Initiative und sind auf dem Vormarsch. Unsere Aufgaben sind unabänderlich – auch in Bezug auf eine mögliche politisch-diplomatische Regelung. Während im vorigen Gespräch von einer Wiederaufnahme der trilateralen Verhandlungen vor den Wahlen die Rede war, ist die Situation jetzt anders. Mit seinen Angriffen auf Wahllokale und zivile Objekte hat das Regime in Kiew die Möglichkeit einer sofortigen Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses faktisch zunichtegemacht, und wir werden uns jetzt überlegen, wann wir die Gespräche wiederaufnehmen wollen."

    Trump und seine Frau Melania gratulierten Putin im Telefonat zum 74. Geburtstag, den der Kremlchef am 7. Oktober gefeiert hatte. Das war bereits das sechste Gespräch zwischen den Politikern in diesem Jahr und dauerte eineinhalb Stunden. Weder Putin noch Trump hätten als Erster auflegen wollen, so Uschakow.

  • 9.10.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Russische Luftabwehr fängt tagsüber 62 ukrainische Drohnen ab

    Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass die diensthabenden Luftabwehrkräfte im Zeitraum von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit am 9. Oktober 62 ukrainische unbemannte Fluggeräte abgefangen und zerstört haben. Dies geschah über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tula und Jaroslawl, über den Regionen Moskau und Krasnodar, den Teilrepubliken Komi und Krim sowie über dem Schwarzen Meer.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.