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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen treffen Hafeninfrastruktur bei Odessa

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 15.10.2026 21:36 Uhr

    21:36 Uhr

    Ukrainischer Ministerpräsident: Bedingungen für Finanzhilfe 2026 erfüllt

    Die ukrainische Regierung hat die Bedingungen für den Erhalt internationaler Finanzhilfe erfüllt. Das teilt Ministerpräsident Sergei Korezki mit. Auf Telegram schreibt er:

    "Heute hat die Regierung ihren Teil der Verpflichtungen erfüllt, von denen der Erhalt internationaler Finanzhilfe im Jahr 2026 abhängt. Wie ich versprochen hatte, sind alle Beschlüsse, Anordnungen und Regelungsdokumente bis zum 15. Oktober verabschiedet worden."

    Nach Angaben Korezkis hat das ukrainische Parlament in dieser Woche mehrere besonders wichtige Gesetzentwürfe im Rahmen von Ukraine Facility, der Vereinbarungen mit dem IWF und weiterer Mechanismen der internationalen Unterstützung gebilligt.

    Als Nächstes reicht Kiew die entsprechenden Anträge bei der Europäischen Kommission ein, danach folgen die Abstimmungen mit den EU-Mitgliedstaaten. "Und erst dann warten wir auf den Eingang der Mittel", fügt Korezki hinzu.

  • 21:22 Uhr

    Bulgariens Ministerpräsident spricht sich gegen Angriffe auf Raffinerien aus

    Der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew spricht sich gegen militärische Schläge auf Raffinerien und Energieobjekte aus, einschließlich solcher in Russland. Er schreibt auf X:

    "Eines der größten Probleme Europas ist heute das der hohen Kraftstoffpreise, und von seiner Lösung hängt auch die Wettbewerbsfähigkeit der EU ab. Deshalb unterstütze ich keinerlei militärische Angriffe auf Raffinerien und Kraftwerke in der Ukraine und in Russland, denn sie wirken sich direkt auf uns alle aus."

  • 21:10 Uhr

    Litauen und die Ukraine wollen gemeinsame Produktion von Drohnenkomponenten aufbauen

    Das litauische Rüstungstechnologieunternehmen Pekkla und das ukrainische Unternehmen December One RND vereinbarten, in Litauen ein gemeinsames Werk zur Herstellung von Komponenten für Drohnen und elektronische Kampfführung zu errichten. Das teilt das litauische Verteidigungsministerium mit. Die Partner wollen die Produktion im Jahr 2027 aufnehmen.

  • 20:52 Uhr

    CNN: Ukraine hat ihre Patriot-Raketenbestände vollständig aufgebraucht

    Die Ukraine hat ihre Vorräte an Raketen für das US- Flugabwehrraketensystem Patriot vollständig aufgebraucht, berichtet der Fernsehsender CNN unter Berufung auf Quellen.

    Kiew warne demnach seit mehreren Monaten davor, dass die Munition für das System zur Neige geht. CNN betont, dass dies nicht das erste Mal ist, dass der Ukraine die Raketen für den US-Komplex ausgehen.

  • 20:41 Uhr

    "Reines Geschenk an die Ukraine" – Fico lehnt neue EU-Kredite für Kiew ab

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat am Mittwoch in Brüssel versichert, dass sich seine Regierung weigern werde, zu einem weiteren EU-Kredit für die Ukraine in Höhe von mehreren Milliarden Euro beizutragen. Im Vorfeld des Gipfeltreffens des Europäischen Rates warnte er außerdem, dass die Slowakei erneut von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen werde.

    Zum letzten EU-Darlehen von 90 Milliarden Euro für das Kiewer Regime sagte Fico:

    "Ich wage zu behaupten, dass dieses Darlehen niemals zurückgezahlt werden wird. Wir betrachten dies als ein reines Geschenk an die Ukraine."

    Das laufende Herbst-Gipfeltreffen des Europäischen Rates findet am Donnerstag und Freitag, dem 15. und 16. Oktober 2026, in Brüssel statt.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:31 Uhr

    Putin: Kiew hätte vor Angriffen auf Online-Marktplätze und andere Objekte über Folgen nachdenken sollen

    Kiew hätte über die Folgen nachdenken sollen, bevor es Angriffe auf Marktplätze und andere Objekte begann. Das sagt Russlands Präsident Wladimir Putin:

    "Sie machen bis heute weiter, auch gestern haben sie versucht, Raffinerien anzugreifen, jetzt haben sie irgendwo getroffen. Nichts Wesentliches, aber trotzdem machen sie weiter. Genauso war es mit den Plattformen für elektronischen Handel. Sie haben den ersten Schritt gemacht. Wir haben begonnen zu antworten. Jetzt jammern sie auch wegen der Energieversorgung und wegen anderer Objekte, darunter Rechenzentren und so weiter. Sie haben angefangen. Man hätte nicht anfangen sollen. Bevor man diesen Schritt machte, hätte man gründlich über die Folgen nachdenken müssen."

    Kiew wendet sich laut Putin nach den Gegenschlägen auf seine Angriffe auf die russische zivile Infrastruktur sofort an seine Geldgeber und bittet sie, Einfluss auf den Kreml zu nehmen.

  • 20:14 Uhr

    Seit Beginn 2026: Mehr als 10.000 Zivilisten in Russland durch ukrainische Angriffe verletzt

    Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums Rodion Miroschnik teilt dem Vorsitzenden des UN-Menschenrechtsausschusses mit, dass seit Beginn des Jahres 2026 mindestens 10.253 Zivilisten in Russland durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte verletzt wurden. Er wirft Kiew vor, Terror gegen die Zivilbevölkerung zu verüben.

    Miroschnik spricht zudem von einem "Transportkrieg" gegen die Zivilbevölkerung. Seit Jahresbeginn seien 277 Passagierbusse angegriffen worden, wobei über 450 Menschen verletzt wurden. Auch private Pkw seien gezielt attackiert worden, wodurch ganze Familien ums Leben gekommen seien.

    Der Sonderbeauftragte fordert vom UN-Menschenrechtsausschuss eine eindeutige Stellungnahme zu den Angriffen des Kiewer Regimes auf die Zivilbevölkerung in Russland.

  • 19:53 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört binnen zwölf Stunden 80 ukrainische Starrflüglerdrohnen

    Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass die Luftabwehrkräfte zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit 80 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Russlands abgeschossen und zerstört haben.

    Die Behörde präzisiert weiter, dass die Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Krasnodar, Kursk, Moskau, Rjasan, Tambow und Tula sowie über der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer außer Gefecht gesetzt wurden.

  • 19:31 Uhr

    Westmedien: Kein Starlink – Kiews Militär bläst Kampfaufträge ab

    Kiews Militär muss Drohnenmissionen absagen, da das Starlink-Satelliteninternet langsamer arbeite. Die Drosselung stört die Kontrolle der Drohnen, wodurch sie Russlands Luftabwehr leichte Ziele bieten. Drohnenangriffe auf mittlere Distanz und Einsätze von Abfangdrohnen sind erschwert.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 19:15 Uhr

    Frankreichs Außenminister: Europa stellt Kiew zwei Drittel der Aufklärungsdaten bereit

    Der französische Außenminister Jean-Noël Barro erklärte im Radiosender France Inter, dass Europa Kiew den Großteil der militärischen Aufklärungsinformationen bereitstellt. Er sagte:

    "Zwei Drittel der Ukraine übermittelten Aufklärungsdaten stammen heute von den Europäern und insbesondere von Frankreich."

    Er fügte hinzu, dass die wichtigste Hilfe für Kiew bereits seit Langem aus den europäischen Ländern kommt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.