Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Drei weitere Ortschaften befreit

29.08.2026 13:09 Uhr
13:09 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Drei weitere Ortschaften befreit

VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Chrapowschtschina im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Sadki, Wakalowschtschina, Ulanowo und Kijaniza im selben Gebiet sowie Sosnowy Bor, Bereschnoje, Podsredneje, Tokarewka und Slisnewo im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 250 Armeeangehörige verloren. Zudem seien neun Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Studenok im Gebiet Charkow sowie Swjatogorsk, Sidorowo, Tatjanowka, Krymki und Bogoroditschnoje in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei Geschütze, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 14 Autos zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wassiljewskaja Pustosch, Krasny Molotschar, Slawjansk, Kramatorsk, Nikolajewka, Druschkowka und Wyssokoiwanowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 200 Kämpfer. Der Gegner habe zudem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Autos und zwei Geschütze verloren.
Der Truppenverband Mitte seinerseits habe die Ortschaften Rubeschnoje und Nowoandrejewka in der DVR befreit. Außerdem seien Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Beloserskoje, Wessjoloje Pole, Sergejewka, Dobropolje, Nowogrigorowka, Solotoi Kolodes und Swjatogorowka in der DVR getroffen worden. Der Gegner habe bis zu 395 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und sieben Autos seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wolnjanka, Nikolskoje, Obschtscheje, Rosowka, Wassilewskoje und Sorewka im Gebiet Saporoschje sowie Iwanowka und Wassilkowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 310 Kämpfer. Sechs Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Preobraschenka und Orechow im Gebiet Saporoschje sowie Antonowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 50 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieanlagen, Logistikzentren, Drohnenwerke und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden fünf Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen, acht Flamingo-Marschflugkörper und 715 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 222.352 Drohnen, 670 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.748 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.775 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.304 Geschütze und Mörser verloren.
12:39 Uhr
Mehrere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf 51 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 51 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 20 Geschosse abgefeuert und 211 Drohnen eingesetzt, von denen 125 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei einem Drohnenangriff auf einen Betriebsbus seien zwei Männer ums Leben gekommen, sechs weitere Businsassen seien verletzt worden. Ein weiterer Mann habe bei der Attacke einer ukrainischen FPV-Drohne auf einen Betrieb in der Siedlung Wosnessenowka Verletzungen erlitten. Nahe der Ortschaft Neschegol sei ein Mann zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. In der Stadt Schebekino seien vier Einwohner verletzt worden. Bei der Detonation eines Sprengsatzes in der Siedlung Krasnaja Jaruga hätten zwei Kinder im Alter von neun und elf Jahren schwere Verletzungen erlitten. Im Krankenhaus sei ein Mann gestorben, der noch am 14. August bei der Attacke einer Drohne auf sein Auto in der Nähe der Siedlung Semeiny schwere Verletzungen erlitten habe.
Der Krisenstab meldet darüber hinaus viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 17 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, ein Betrieb, zwei Geschäfte, eine Garage, eine Gasleitung, zwei Stromleitungen, sechs Lkw, ein Bus, ein Minibus und 14 Autos zerstört oder beschädigt worden.
12:01 Uhr
Ukrainische Drohnenattacke auf Krim-Stadt Sewastopol fordert mehrere Opfer und Schäden
Die russische Luftabwehr hat in der letzten Nacht eine massive Drohnenattacke auf Sewastopol abgewehrt. Wie Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram mitteilt, seien über der auf der Schwarzmeer-Halbinsel liegenden Stadt insgesamt 26 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Der Politiker meldet drei Verletzte und einen Toten. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen Einwohner des Jahrgangs 1981, der sich zum Zeitpunkt der Attacke auf dem Hof vor seinem Haus befunden habe.
Raswoschajew berichtet zudem über Sachschäden. Infolge der nächtlichen Attacke seien acht Einfamilien- und drei Mehrfamilienhäuser beschädigt worden. Zudem seien fünf Autos in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Politiker warnt seine Landsleute vor herumliegenden Drohnenteilen. Beim Fund von gefährlichen Gegenständen sollte man umgehend den Rettungsdienst alarmieren.
11:34 Uhr
RT DE-Exklusiv: Zurück ins Leben – wie Militärärzte verwundeten Soldaten helfen

Am Tag der Militärmediziner würdigte Russland unter anderem den Einsatz jener Ärzte, die Verwundete versorgen, evakuieren und auf ihrem Weg zurück ins Leben begleiten. RT-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij besuchte ein Militärkrankenhaus im Militärbezirk Moskau, wo spezialisierte Teams komplexe Operationen durchführen und Soldaten mit moderner Rehabilitationstechnik wieder auf die Beine helfen. Patienten berichteten von schweren Verwundungen, ihren ersten Schritten nach Operationen und Prothesen – und von ihrem Willen, trotz allem weiterzumachen.
Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
11:10 Uhr
Ukrainische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Großbrands nach Angriff bei Kiew
Ein Großbrand mit Explosionen in einem Vorort der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat die ukrainische Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts, dass auf dem Gelände illegal explosives Material gelagert worden sei. Auch soll geprüft werden, ob das entsprechende Unternehmen alle "notwendigen Genehmigungen" gehabt habe.
Das Feuer im Dorf Milaja im Bezirk Butscha war am Freitag kurz nach 19 Uhr MESZ ausgebrochen, nachdem bei einem russischen Angriff ein Lagerhaus getroffen worden war. Nach jüngsten Behördenangaben mussen mehr als 380 Menschen, unter ihnen auch Kinder, evakuiert werden. Der Chef der regionalen Militärverwaltung, Timur Tkatschenko, sprach von mindestens 27 Toten und 42 Verletzten.
Premierminister Sergei Korezki forderte eine rasche Untersuchung und eine "harte Bestrafung" der Verantwortlichen.
"Alle Verantwortlichen, ohne Ausnahme, müssen mit strengen Strafen rechnen, damit sich solche Vorfälle nicht wiederholen."
10:38 Uhr
Ein Verletzter und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 28. August bis 8 Uhr MESZ am 29. August 189 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 95 Mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem elf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über einen Verletzten in der Ortschaft Girji im Bezirk Belaja. Bei dem Opfer handele es sich um einen 40-jährigen Mann. Er sei ärztlich versorgt worden. Zudem meldet der Gouverneur Sachschäden. Im Bezirk Bolschoje Soldatskoje sei eine Stromanlage beschädigt worden. In der Siedlung Belaja sei eine derzeit außer Betrieb stehende Tankstelle zu Schaden gekommen. In der Siedlung Pestschanoje seien zudem zwei Geschäfte samt Ausrüstung beschädigt worden.
10:03 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 28. August 16 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Kachowka — 2,
- Golaja Pristan — 4,
- Welikije Kopani — 3,
- Aljoschki — 3,
- Dnjeprjany — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Welikije Kopani, Winogradowo, Dnjeprjany, Kachowka und Nischnije Serogosy seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:40 Uhr
Russland greift weiterhin ukrainische Logistikzentren und Häfen an
Russlands Verteidigungsministerium hat am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf ukrainische Logistikzentren und Seehäfen berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schrieb, seien bei den Attacken am Freitagabend und in der Nacht zum 29. August Langstreckendrohnen und Präzisionswaffen eingesetzt worden.
Demnach seien infolge der Angriffe in der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein Logistikzentrum des Unternehmens Fim Service in der Ortschaft Tschaiki, ein Logistikzentrum in der Ortschaft Kalinowka und ein Munitionslager der Firma Fire Point in der Ortschaft Milaja getroffen worden. Das russische Militär habe dabei Teile für Marschflugkörper des Typs Flamingo und Langstreckendrohnen des Typs FP-1 und FP-2 sowie westliche Militärgüter zerstört, hieß es.
Außerdem seien die ukrainischen Häfen Ismail und Nikolajew getroffen worden. Unter den zerstörten Zielen nannte das Verteidigungsministerium Anlagen zum Umschlagen von Militärgütern und Brennstoffen sowie Brennstoffdepots und Lager mit Militärzubehör. Weitere Details gab die russische Militärbehörde nicht bekannt.
09:05 Uhr
Massive ukrainische Attacke auf Gebiet Rostow in Südrussland: sieben Verletzte
In den frühen Morgenstunden hat die Ukraine erneut das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar teilte auf Telegram mit, dass der Gegner es insbesondere auf die Gebietshauptstadt Rostow am Don und die Bezirke Axai, Bagajewskaja und Neklinowski abgesehen habe. Infolge der Attacke seien sieben Zivilisten verletzt worden: zwei Kinder und zwei Erwachsene in Rostow am Don und drei Zivilisten im Bezirk Axai.
Der Politiker meldete darüber hinaus Sachschäden. In der Gebietshauptstadt seien zwei Mehrfamilienhäuser beschädigt worden. Die örtlichen Behörden hätten ihre Evakuierung angeordnet. Für die Bewohner sei eine provisorische Notunterkunft organisiert worden. Im Bezirk Bagajewskaja seien mehrere Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Abgestürzte Drohnenteile seien zudem in einem Lagerhaus entdeckt worden.
Der Online-Händler Ozon bestätigte in einer Pressemitteilung eine Drohnenattacke auf eines seiner Logistikzentren im Gebiet Rostow. Es sei zu einem kleinen Brand gekommen, der umgehend gelöscht worden sei. Der Betrieb sei vorübergehend aus Sicherheitsgründen eingestellt worden.
08:32 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 313 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Wie es auf der Plattform Telegram heißt, habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 313 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Rostow und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Tatarstan sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

