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Liveticker Ukraine-Krieg: Trotz Trumps Warnung – Angriff auf Raffinerie bei Rjasan

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Trotz Trumps Warnung – Angriff auf Raffinerie bei Rjasan© KI-generiert
  • 15.10.2026 13:15 Uhr

    13:15 Uhr

    Selenskij fordert Patriot-Raketen für Verzicht auf Raffinerieangriffe

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat seine Bereitschaft signalisiert, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, sofern die USA im Gegenzug eine Energie-Waffenruhe vereinbaren. Dies sagte er in einem Interview mit der Financial Times:

    "Wenn Sie sich an uns wenden, um bei der Lösung dieser Situation zu helfen, werden wir als Partner natürlich helfen. Wir bitten Sie jedoch um eine Energie-Waffenruhe."

    Sollte dies nicht möglich sein, wolle er Patriot-Raketen erhalten. Im selben Interview warf Selenskij US-Präsident Donald Trump vor, ihn wegen der Einschränkungen bei der Nutzung von Starlink getäuscht zu haben.

  • 12:53 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. 

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.105 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 94 Fahrzeuge,
    • drei EloKa-Anlagen,
    • fünf Artilleriegeschütze,
    • acht gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 145 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie holte die Luftverteidigung vier weitreichende Marschflugkörper des Typs "Flamingo" und 342 ukrainische Starrflüglerdrohnen vom Himmel.

  • 12:35 Uhr

    Ukrainischer Gefangener: "Ausbilder raten zwangsrekrutierten Soldaten, sich zu ergeben"

    Einige ukrainische Armeeausbilder haben zwangsrekrutierte Soldaten dazu ermutigt, sich sofort den russischen Streitkräften zu ergeben. Dies erklärt ein ukrainischer Soldat, der auch tatsächlich in Gefangenschaft geraten ist.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 12:12 Uhr

    The Telegraph: Starlink-Ausfälle erschweren ukrainische Drohnenoperationen

    Die Verlangsamung von Starlink führt laut der britischen Zeitung The Telegraph zu Problemen bei der Steuerung ukrainischer Drohnen. Ukrainische Drohnenpiloten berichten von Verbindungsunterbrechungen, die zehn bis 20 Sekunden dauern.

    Besonders betroffen seien schnell fliegende Drohnen. Aufgrund der Störungen müssen geplante Einsätze abgesagt werden. Drohnen, die auf Starlink angewiesen seien, könnten zudem die Kontrolle verlieren und dadurch zu leichten Zielen für russische Streitkräfte werden.

  • 11:55 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium zeigt Drohneneinsätze im Gebiet Charkow

    Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen von Einsätzen russischer Drohnenbesatzungen in einem Einschließungsring im Gebiet Charkow veröffentlicht.

    Auf dem Video ist zu sehen, wie russische Drohnen nach Angaben des Ministeriums ukrainische Drohnenleitstellen und Unterstände von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte angreifen.

    Bei der Luftaufklärung würden Startpositionen, Antennen und Steuerungssysteme identifiziert. Anschließend würden diese mit FPV-Drohnen und Drohnen des Typs "Molnija-2" angegriffen, heißt es in der Beschreibung des Videos.

    Das Ministerium bezeichnete Drohnenleitstellen als vorrangige Ziele für russische Kampfdrohnen.

  • 11:22 Uhr

    Selenskij hebt Verbot von Angriffen auf russische Ölraffinerien auf

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach eigenen Angaben das Verbot von Angriffen auf russische Ölraffinerien aufgehoben. Dies erklärte er in einem Interview mit der Financial Times trotz der Aufforderungen aus den USA, solche Angriffe einzustellen.

    "Das Verbot ist aufgehoben. Damit ist Schluss … Ich habe es meinem Militär gesagt."

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Unzufriedenheit über Selenskijs mangelnde Bereitschaft zu einer Friedensvereinbarung und seine Weigerung, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, geäußert. Seiner Meinung nach brauche die Ukraine einen neuen Staatschef, der eine Einigung mit Russland erzielen könne.

    Der russische Vizepremier Alexander Nowak hatte zuvor erklärt, dass ukrainische Streitkräfte am Mittwoch zwei russische Ölraffinerien in den Gebieten Saratow und Rjasan angegriffen hätten. Die ukrainische Seite zeige keine Bereitschaft zu einer Energie-Waffenruhe.

  • 11:10 Uhr

    Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften im Gebiet Charkow

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Ortschaften Nefedowka und Tschernoje im Gebiet Charkow übernommen. Dabei würden sie den Einschließungsring weiter verengen und die äußere Kontrollzone ausweiten, teilte das Ministerium mit.

  • 10:55 Uhr

    Klitschko wütet in Rada: Wo sind die Milliarden für Kiews Schutz?

    Wo sind die Luftabwehr und die Milliarden für den Schutz der Energieanlagen? Mit diesen Fragen konfrontiert Kiews Bürgermeister den ukrainischen Präsidenten. Zugleich weist er Vorwürfe wegen der Wintervorbereitung zurück und erhebt Korruptionsvorwürfe gegen Selenskijs Umfeld.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 10:40 Uhr

    Gebiet Rjasan: Brand in Raffinerie nach Drohnenangriff der Ukraine

    Bei einem massiven Drohnenangriff auf das Gebiet Rjasan ist auf dem Gelände einer Ölraffinerie ein Feuer ausgebrochen. Dies teilte Gouverneur Pawel Malkow mit. Auf dem Gelände eines weiteren Unternehmens in Rjasan seien zudem ein Lager und mehrere Fahrzeuge beschädigt worden. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten. Einsatzkräfte seien vor Ort und bewerteten den entstandenen Sachschaden, so Malkow.

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums versuchte die ukrainische Seite am 15. Oktober zwischen 4 und 7 Uhr, die Raffinerie massiv anzugreifen. Russische Flugabwehrraketeneinheiten, Kampf- und Heeresflieger sowie mobile Feuergruppen hätten dabei vier weitreichende Marschflugkörper des Typs "Flamingo" und 69 Drohnen mit Tragflächen abgefangen und zerstört. Das Feuer auf dem Raffineriegelände sei durch herabfallende Drohnentrümmer ausgelöst worden, erklärte das Ministerium.

  • 10:30 Uhr

    Russland leitet über 11.000 Verfahren wegen mutmaßlicher ukrainischer Kriegsverbrechen ein

    In Donezk hat der Vorsitzende des russischen Ermittlungskomitees, Alexander Bastrykin, eine Sitzung zur Untersuchung mutmaßlicher Verbrechen ukrainischer bewaffneter Formationen gegen Zivilisten und russische Soldaten abgehalten.

    Seit 2014 wurden nach Angaben der Behörde mehr als 11.000 Strafverfahren eingeleitet. In 1.215 Verfahren gegen 1.552 ukrainische Soldaten seien die Ermittlungen abgeschlossen worden. Gegen 1.265 von ihnen seien Schuldsprüche ergangen, 85 von ihnen seien zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt worden.

    Das Ermittlungskomitee untersucht eigenen Angaben zufolge auch Drohnenangriffe auf zivile Infrastruktur in russischen Regionen. Dabei wurden unter anderem Drohnen der Modelle "Lord" aus der Schweiz und "Sticker" aus Australien dokumentiert. Bei deren Herstellung würden zudem Komponenten aus den USA, Großbritannien, Deutschland und weiteren westlichen Ländern verwendet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.