
Kiew weitet Sanktionen gegen Russland aus: Krypto-Dienste, Unternehmen und zwei Schiffe betroffen

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat Sanktionen gegen russische natürliche und juristische Personen, Krypto-Dienste und zwei Schiffe verhängt. Die entsprechenden Erlasse wurden auf der Webseite des Präsidenten veröffentlicht.
Die erste Sanktionsliste umfasst 70 Russen, die nach Darstellung Kiews mit dem russischen militärisch-industriellen Komplex in Verbindung stehen.

Das zweite Paket betrifft 28 natürliche und 27 juristische Personen. Auf der Liste stehen Betreiber von Kryptobörsen, Kryptowährungs-Wechseldienste, deren Leiter und Eigentümer sowie Leiter und Eigentümer von Unternehmen des Finanznetzwerks A7. Gegen dieses Netzwerk hatten zuvor bereits die USA Sanktionen verhängt.
Ein weiterer Erlass richtet sich gegen zehn natürliche und 21 juristische Personen sowie zwei Schiffe. Betroffen sind unter anderem Unternehmen, die Internet- und Fernsehdienste anbieten, geologische Erkundung betreiben sowie Elektronik und Metallerzeugnisse herstellen.
Zuvor hatte Selenskij den US-Präsidenten Donald Trump für dessen Vereinbarung mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin über die Aufhebung der Sanktionen gegen Dieselkraftstofflieferungen aus Russland kritisiert. Laut Selenskij ist die Erlaubnis für Russland, Erdölprodukte zu verkaufen, "eine Investition in einen Krieg, der beendet werden muss".
Moskau hatte mehrmals erklärt, dass es die westlichen Sanktionen für rechtswidrig halte. Der Kreml erklärte, Russland habe sich an die bestehenden Beschränkungen angepasst und werde deren Folgen weiter minimieren.
Mehr zum Thema – Medienbericht: EU sanktioniert russische Raketenproduktion
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.