Putin: Afrika ist Kontinent der Zukunft

Afrika ist ein Kontinent der Zukunft, erklärt Russlands Präsident Wladimir Putin. Im Vorfeld des Russland-Afrika-Gipfels, der am 28. und 29. Oktober in Moskau stattfinden wird, betonen russische Diplomaten die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten,

Russlands Präsident Wladimir Putin hat Afrika als einen Kontinent der Zukunft bezeichnet. Am 27. Oktober erklärte er während des Gipfels des Forums Gas exportierender Länder (GECF) in Moskau:

"Ich möchte anmerken, dass wir Afrika für einen Kontinent der Zukunft halten. Es hat eine junge, sehr junge Bevölkerung, die nach Bildung und einer Steigerung des Lebensstandards strebt. Das wird unweigerlich zu systematischen Veränderungen auf dem afrikanischen Kontinent führen."

Der russische Staatschef fügte hinzu, dass Moskau im Rahmen der BRICS den Aufbau einer neuen Investitionsplattform fördere, die sich unter anderem auf schnell wachsende Märkte ausrichtet. Dabei solle Afrika "eine der ersten Stellen" einnehmen.

Am 28. und 29. Oktober wird in Moskau das dritte Gipfeltreffen Russland-Afrika stattfinden, dessen Programm vier Themenbereiche umfassen soll:

Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, dass im Rahmen des Treffens große Entscheidungen und Ergebnisse zu erwarten seien.

Am Rande des Russland-Afrika-Gipfels sowie des GECF-Gipfels werde sich Präsident Putin vom 27. bis 30. Oktober mit 22 afrikanischen Staatschefs treffen, teilte sein Berater Juri Uschakow mit. Er betonte, dass Moskaus Zusammenarbeit mit Afrika sich auf eine Grundlage der Gleichberechtigung, des gegenseitigen Respekts und der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten stütze. Die wirtschaftliche Kooperation mit den Ländern des Kontinents stelle eine der Prioritäten dar, wobei Russlands Warenumsatz mit den afrikanischen Staaten laut Uschakow im Jahr 2025 den Wert von 27 Milliarden US-Dollar überstiegen habe. Das russische Ministerium hatte zuvor eine Steigerung dieses Betrags um das 1,5- bis 2-Fache bis zum Jahr 2030 angekündigt.

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