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Bewohner Ceutas leisten Widerstand: "Wir sind hier, um diese Stadt zu verteidigen"

Tausende Einwohner haben sich am Sonntag in der spanischen Stadt Ceuta in Nordafrika unter dem Motto "Genug ist genug! Ceuta gibt nicht auf!" versammelt. Sie fordern entschlossenere Maßnahmen der Regierung angesichts des massenhaften Zustroms von Migranten aus Marokko Ende Juli.

Einige Teilnehmer warfen Madrid vor, Ceuta im Stich gelassen zu haben. Sie forderten eine verstärkte Polizeipräsenz und einen besseren Grenzschutz.

"Wir sind Europa, und so etwas darf nicht noch einmal passieren", sagt ein Einwohner Ceutas. Ein anderer erklärte, dass seine jugendlichen Kinder sich aufgrund der Sicherheitslage seit Tagen nicht mehr hinaus trauen. Eine Dame versichert, dass "wir von 60.000 Menschen überrannt wurden, und aus meiner Sicht das Königreich Marokko dahintersteckt".

Die Demonstration wurde von den christlichen, muslimischen, jüdischen und hinduistischen Gemeinden Ceutas organisiert.

Sie stellten die Kundgebung als Aufruf zur Einheit dar und betonten, dass es sich nicht um eine Ablehnung von Migranten handele. Während die Organisatoren angaben, dass mehr als 10.000 Menschen teilnahmen, schätzte die spanische Nationalpolizei die Teilnehmerzahl auf etwa 5.000.

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